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| Wer Hafen und ihre besondere Atmosphäre mag, der trifft bei einem Cuxhaven-Besuch voll ins Schwarze. Denn die Stadt weist nicht nur einen Hafen auf, sondern gleich mehrere. Schließlich erlauben die idealen Fahrwasserverhältnisse den Schiffen jeder Größe und Art das Anlaufen. Darüber hinaus kommt der maritime Charakter Cuxhavens an vielen Ecken und Enden zum Tragen. |
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Nach wie vor gilt Cuxhaven als der größte heringsverarbeitende Standort in Deutschland und einer der bedeutendsten Fischverarbeitungsplätze des Kontinents. Die meisten Fischereifahrzeuge an der deutschen Nordseeküste starten von Cuxhaven aus. Einträchtig nebeneinander liegende Krabben- und Hochseekutter prägen das Bild in den Hafenbecken.
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| Übrigens: Krabben kann man sich im Kutterhafen fangfrisch direkt vom Kutter holen. Aber natürlich ist die Krise der Fischwirtschaft auch an diesem Standort nicht spurlos vorüber gegangen. Bei Auktionen im Seefischmarkt werden die Fänge verkauft. (Führungen und die Teilnahme an einer Fischauktion sind möglich!) Die Ware geht an Betriebe der Fischwirtschaft. Diese verarbeiten Rotbarsch, Seelachs, Kabeljau, Schellfisch, Seezungen und andere einstige Meeresbewohner und transportieren sie letztlich zu den Endverbrauchern in Deutschland und Mitteleuropa. |
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Nicht nur als Fischverarbeitungsplatz hat Cuxhaven einen enormen Stellenwert, sondern auch als Frachthafen. Ein großer Schritt in diese Richtung wurde 1997 mit der Einweihung der Hafenanlage "Cux-Port" gegangen: Dank der direkten Autobahnzufahrt und des unmittelbaren Gleisanschlusses ist das Be- und Entladen von Schiffen beinahe zum Kinderspiel geworden.
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| Als Passagierschiff-Hafen lässt sich Cuxhaven ebenfalls nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen: Mit rund 600.000 Fahrgästen pro Jahr gilt Cuxhaven als der größte Passagierschiff-Hafen an der deutschen Nordseeküste. Großen Anteil an dieser stattlichen Zahl haben das Seebäderschiff "Wappen von Hamburg", das Cuxhaven mit Helgoland verbindet, und der England-Verkehr von DFDS Seaways. |
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Auch als Mekka für Segler ist Cuxhaven ein Begriff. Vom Yachthafen aus nehmen immer mal wieder auch spektakuläre Weltumsegelungen z.B. von Wilfried Erdmann oder Rollo Gebhard ihren Anfang. Nicht ohne Grund hat der Verein "Trans Ocean" in Cuxhaven seinen Sitz; er hat sich der Förderung des Hochseesegelns verschrieben.
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| Die goldenen Zeiten Cuxhavens als Auswandererhafen sind allerdings unwiderruflich vorbei. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges verließen zehntausende Menschen von Cuxhaven aus Europa, um in den USA - der sogenannten Neuen Welt - ein besseres Leben zu suchen. Abgefertigt wurden sie in den HAPAG-Hallen am Steubenhöft, einer rund 400 Meter langen Hafenkaje mit ausreichendem Liegeplatz für große Schiffe. |
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Die glanzvollsten Traumschiffe aus der Ära der Transatlantik-Dampfer machten hier fest. Inzwischen stehen sowohl die Hallen als auch der Schiffsanlegeplatz Steubenhöft unter Denkmalschutz - als die einzig erhaltengebliebene Abfertigungsanlage für Auswandererschiffe. Eine Ausstellung "Abschied nach Amerika" erinnert an die alten Zeiten. Und in den Sommermonaten herrscht am Steubenhöft immer mal wieder reges Treiben, wenn dort imposante Kreuzfahrt-Schiffe ihre Passagiere an Bord nehmen.
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